Alte Pfeifen

Noch liegen die denkmalwerten Orgelpfeifen der alten Walcker-Orgel in der Kirche in Heeren-Werve.

Bald werden sie von der Fa. Orgelbau Lobback abgeholt, um überholt und später in die neue Orgel mit eingebaut zu werden.

Die Konstruktionszeichnung der Orgel ist bereits in Auftrag gegeben. In Kürze wird der Motor für die neue Orgel bestellt. Es geht also gut im Zeitplan voran.

Genehmigt!

Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Kamen hatte im April die denkmalrechtliche Erlaubnis für den Orgelbau erteilt. Nun liegt auch die kirchenaufsichtliche Genehmigung vor.

Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Kamen hatte im April die denkmalrechtliche Erlaubnis für den Orgelbau erteilt und damit die Erlaubnis zum „Einbau einer neuen Orgel unter Wiederverwendung älterer Bauteile“ gegeben. Damit war die erste Genehmigungshürde genommen. Nun liegt auch die kirchenaufsichtliche Genehmigung vor. Anfang Juni konnte das Treffen mit Vertreter:innen des Landschaftsverbands, der Denkmalpflege, der Bauabteilung des Ev. Kirchenkreises Unna und der Kirchengemeinde zu Heeren-Werve stattfinden. Schon wenige Tage nach Antragstellung wurde dieser Antrag genehmigt. Die Orgelbaufirma Lobback steht schon seit einigen Wochen in den Startlöchern, um das Material zu kaufen und die weiteren Planungen voranzutreiben. So wird das neue Instrument dann zukünftig aussehen. Eingebaut werden auch Pfeiffen der alten Orgel.

Planungsansicht der Orgel
Planungsansicht der Orgel

Eine Orgel macht Vertretung

Hier ist die Vertretungsorgel zu sehen und zu hören, die seit März in der Kirche Dienst tut.

Die Gemeinde zu Heeren-Werve muss nun nicht mehr auf Orgelspiel verzichten. Seit dem 2.3. steht in der Kirche eine Vertretungsorgel.  Die Orgel hat Bernd Simon (Orgelbau Lothar Simon und Sohn, Borgentreich) Anfang der 90er Jahre selbst gebaut, sie ist aus Eichenholz und seitdem als Leihorgel immer mal wieder unterwegs, meistens, um eine im Bau befindliche Orgel „zu vertreten“. So auch hier. Erstmals zu hören sein wird das Instrument in der Friedensandacht am 3.3. um 18 Uhr.
Auf dem Foto: (l.) Dietmar Franke / Orgelbau Lobback (Steinhausen bei Büren) und Bernd Simon.

So hört sich die Orgel an