Alte Pfeifen

Noch liegen die denkmalwerten Orgelpfeifen der alten Walcker-Orgel in der Kirche in Heeren-Werve.

Bald werden sie von der Fa. Orgelbau Lobback abgeholt, um überholt und später in die neue Orgel mit eingebaut zu werden.

Die Konstruktionszeichnung der Orgel ist bereits in Auftrag gegeben. In Kürze wird der Motor für die neue Orgel bestellt. Es geht also gut im Zeitplan voran.

Genehmigt!

Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Kamen hatte im April die denkmalrechtliche Erlaubnis für den Orgelbau erteilt. Nun liegt auch die kirchenaufsichtliche Genehmigung vor.

Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Kamen hatte im April die denkmalrechtliche Erlaubnis für den Orgelbau erteilt und damit die Erlaubnis zum „Einbau einer neuen Orgel unter Wiederverwendung älterer Bauteile“ gegeben. Damit war die erste Genehmigungshürde genommen. Nun liegt auch die kirchenaufsichtliche Genehmigung vor. Anfang Juni konnte das Treffen mit Vertreter:innen des Landschaftsverbands, der Denkmalpflege, der Bauabteilung des Ev. Kirchenkreises Unna und der Kirchengemeinde zu Heeren-Werve stattfinden. Schon wenige Tage nach Antragstellung wurde dieser Antrag genehmigt. Die Orgelbaufirma Lobback steht schon seit einigen Wochen in den Startlöchern, um das Material zu kaufen und die weiteren Planungen voranzutreiben. So wird das neue Instrument dann zukünftig aussehen. Eingebaut werden auch Pfeiffen der alten Orgel.

Planungsansicht der Orgel
Planungsansicht der Orgel

Gemeindehaus wird Dorfgemeinschaftshaus

Aus dem Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Frömern wird in den nächsten Monaten ein Dorfgemeinschaftshaus – alle Räume sollen zukünftig für alle zugänglich sein. Entstehen wird jetzt ein barrierefreies Haus. Dafür werden Türen verbreitert und die Eingangstür erhält einen elektronischen Türöffner. Außerdem ist der Haupteingang zukünftig über eine Rampe zu erreichen. Gleich daneben werden zwei Behinderten-Parkplätze eingerichtet. Auch die Jugendetage im Untergeschoss, die dann ebenfalls barrierefrei zugänglich ist, wird eine Behindertentoilette erhalten. Der größte Umbau innerhalb des Gebäudes betrifft die Küche, denn diese zieht in den vorderen Bereich, so dass daraus eine Art Aktionsküche wird, die bei Außen- und Innenveranstaltungen genutzt werden kann. Verändern wird sich zudem das Außengelände. So wird jede Menge Erde bewegt, denn neben dem Gebäude entsteht eine Art Amphitheater, zudem wird es einen überdachten Freisitz geben und eine Boulebahn. Damit wird auch der jahrzehntelange Wunsch der Ev. Jugend wahr, dass ihre Etage im Untergeschoss nun für alle zugänglich wird. So können die Räumlichkeiten bald auch von Menschen jeden Alters mit und ohne Behinderung oder Einschränkung genutzt werden. Rund 450.000 Euro kostet der Umbau im 1. Bauabschnitt. Den Großteil übernehmen dabei Fördergelder und Spenden. So beteiligen sich die Stiftung Wohlfahrtpflege NRW, das Land NRW und die Aktion Mensch am Bauprojekt. Noch in diesem Jahr soll der Umbau fertiggestellt sein.

Der Plan von Lütkefent Schmidt Architekten lässt erahnen, wie es dort am Ende aussehen wird.

Architekten-Zeichnung der neuen Ansicht des Gemeindehauses

Pauluskirche: Neue Dachdeckung

Aufgrund des anhaltend schönen Wetters nimmt das neue Schieferdach langsam Gestalt an. In handwerklicher Manier arbeiten sich die Dachdecker vor. An der Traufe sind die neuen Stützen der Schneefanggitter in die Dachdeckung eingearbeitet.